Service-Navigation

Suchfunktion

4. Platzieren der Werkstücke im (virtuellen) Bauraum

Eines (oder mehrere) Werkstücke sollten so im Bauraum platziert werden, dass der Ausdruck problemlos gelingen kann.

Eines (oder mehrere) Werkstücke sollten so im Bauraum platziert werden, dass der Ausdruck problemlos gelingen kann. Screenshot Host-Programm fabmaker.

Nachdem die Druckvorlagen aller Objekte, die gedruckt werden sollen, konstruiert, auf Fehler untersucht und druckfertig gemacht wurden, gilt es, diese im Bauraum des Druckers zu platzieren. Dieser Vorgang geschieht zunächst im virtuellen Raum eines Host-Programms.
In der Host-Software ist der zur Verfügung stehende Bauraum dargestellt, in dem, meist mit wenigen Mausklicks, neue Objekte, die als STL-Dateien importiert werden, positioniert werden können. Dabei sind einige Aspekte zu beachten:

  • Das Werkstück darf nicht in der Luft schweben. Ein FDM-3D-Drucker muss die erste Schicht (Layer) des Drucks zwingend auf dem Druckbett produzieren.
  • Die Orientierung des Werkstückes im (Druck-)Raum kann von entscheidendem Einfluss auf die Druckqualität sein. Um z. B. einen Kegelstumpf problemlos produzieren zu können, empfiehlt es sich, dessen Grundfläche unten auf dem Grund des Bauraums (Null-Layer) zu positionieren und die kleinere Deckfläche oben im Bauraum. So ist das entstehende Werkstück beim Druck weniger kippgefährdet und es müssen keine Überhänge gedruckt werden.
  • Wo Überhänge ein gewisses (von der Leistung des Druckers abhängiges) Maß überschreiten, sind Stützstrukturen nötig. Diese Option wird oft auch erst beim Slicen aktiviert.
  • Die sinnvolle Anordnung mehrerer zu druckender Objekte im Bauraum kann den Workflow verbessern. Mehrere Schülerarbeiten auf dem Null-Layer eng nebeneinander zu platzieren, kann z. B. den Druckvorgang etwas beschleunigen, weil der Druckkopf weniger Wegstrecke zurücklegen muss.
  • Da der erste Layer eines Drucks im FDM-Verfahren, je nach Bauart des Druckbetts, eine sehr glatte Oberfläche besitzen kann, ist es in einigen Fällen sinnvoll, das Werkstück upside-down, also umgangssprachlich auf den Kopf gestellt, zu drucken, wenn später die obere Seite des Werkstücks eine ebene und glatte Oberfläche besitzen soll.

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Fußleiste