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8. Nachbearbeitung des Werkstücks

Fertiger Druck, bereit für die Nachbearbeitung

Meist sind nach dem Druck noch Versäuberungsarbeiten wie z. B. das Entfernen der Haftungshilfe (Brim) am Werkstück erforderlich.

Nach erfolgreichem Druck kann das Werkstück vom Druckbett gelöst werden. Einige Drucker verfügen über ein biegbares Druckbett, sodass zum Ablösen des Werkstücks vom Bett jenes nur mit beherztem Griff gebogen werden muss, bis das Werkstück sich löst. Die meisten Druckbetten, vor allem jene, die über eine Heizung verfügen, sind starr. Hier hilft ein Spachtel mit dünner Klinge bei der Ablösung des Druckgutes, die zwischen das Bett und das Werkstück gehebelt wird. Je nach Haftung des Werkstückes kann es durchaus nötig sein, dabei sanfte Gewalt anzuwenden. Dabei ist jedoch immer darauf zu achten, das Druckbett nicht zu zerkratzen oder anderweitig zu beschädigen. Abschließend kann es gegebenenfalls nötig sein, das Werkstück nachzubearbeiten. Zu dieser Versäuberung zählen z. B. das Entfernen von Stützstrukturen und/oder Haftungshilfen (Skirt, Brim oder Raft), das Schleifen und Polieren, das Nachbohren von Löchern usw.

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